Mal ehrlich: Gibt es was öderes als auf Acrobat-Symbole zu klicken um pdf Dokumente herunterzuladen? Das hat inzwischen so viel Charme wie der L-Dreisprung in Amtsstube und Verwaltung (Lesen, lachen, lochen). Wenn mans doch macht, kriegt man zu allem Überfluss auch noch vom Website-CMS einen Dateinamen wie “binaer_view” oder “doc0025498745qz.pdf” präsentiert, den man zur ordentlichen Ablage selbst umbenennen darf. Je nach Ordnungsfanatismus des Users kann das wiederum eigene Recherchen nach sich ziehen (Flyer? Broschüre? Magazin? Ausgabe? etc.) Unter einem barrierefreien, dynamischen Interneterlebnis darf man sich also getrost was anderes vorstellen.
Sogenannte pdf Viewer hingegen sind als langsam, umständlich, unergründlich in der Bedienung – kurz gesagt als nervig – bekannt. Anders issuu, ein Publikationsdienst, der in der amazon-cloud gehostet ist, und wirklich Spaß macht. Oder um es mit der amerikanischen no-nonsense Direktheit von Techcrunch zu sagen: “Finally, a web based PDF viewer that doesn’t suck.”
Hardcore Netizens der ersten Stunde finden pdf’s im Internet ja ohnehin so unnütz wie den allabendlichen heute.de Werbeblock von Dr. Claus Kleber (er klingt dabei immer so aufgesetzt wie ein Gebrauchtwagenverkäufer auf körnigem Sandplatz – Marietta Slomka kriegt das unverkrampfter hin), aber, und damit zurück zu pdf’s im Netz, die dogmatischen Coder der Anfangstage hassen ja auch flash in allen seinen Ausprägungen. Wir hingegen mögen Printgestaltung im Netz als Stilmittel durchaus: Print, gelesen als gestalterischer Gattungsbegriff, der nicht zwangsläufig etwas mit drucken zu tun haben muß, ist ein abgestecktes Spielfeld, aufgebaut aus sorgfältigen aber konzisen Entscheidungen: Beginnend bei der Formatwahl um den Rahmen abzustecken in dem man sich bewegt, über Typographie, Fotographie und die einzelnen Designentscheidungen im Layout erzielt man im Idealfall ein durchdachtes Produkt, das dem Leser eine Richtung vorgibt: klar & strukturierend bis wild verstörend. issuu hilft dabei Printgestaltung im Netz nahezu haptisch erlebbar zu machen und bringt die Antipoden Dynamik und Statik zusammen auf den Punkt. Stamik? Dynastik? Stadyna? However. Wie oben zu sehen lässt sich issuu auch klasse embedden, individualisieren, taggen, ver-adworden, promoten, googlen etc.
Wir helfen gerne beim strukturieren & implementieren




































[...] zuletzt weil issuu (die wir beispielweise nebenan zum Bilderbuch-hosten verwenden und hier vorgestellt haben) in Ihrem blog die (wenn man Apple kennt und fürchtet) etwas verstörende Frage “Issuu [...]
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