Es wurde ja tatsächlich vor einigen Jahren ernsthaft diskutiert im Rahmen der rekonstruktiven Neubebauung des Römers nicht nur das technische Rathaus abzureißen (was inzwischen geschehen ist) sondern auch die Rotunde der Schirn in die Hände der Abbruchunternehmer zu legen.
Da man in dieser bauwütigen Stadt ja nie weiß was vielleicht doch noch kommt, bewahren wir lieber schon mal ein paar Pixel auf. Sicher ist sicher, jedenfalls wenn man Bilder macht
Treue Vorbeischauer unseres blogs kennen die Originalaufnahmen unseres Goldstücks schon aus dem Oktober letzten Jahres (Die amerikanische Riviera). Nachdem sich die Turbulenzen der europäischen Gemeinschaftswährung allerdings täglich weiter unserem Bildkommentar von vor vier Wochen nähern, ist Gold natürlich wieder Anlegers Lieblingsrohstoff (und das Marketingzugpferd diverser ETC Kampagnen). Und da auch in die Jahre gekommene, vierrädrige amerikanische Diven unter Sammlern wieder an Wertschätzung zulegen haben unsere artworker im heutigen Tagesbild beides zusammengebracht.
Das Geraune über einen Wiedereinstieg von BMW in die DTM fasst die Autobild hier zusammen. Passender Anlass sich den Tourenwagen-Klassiker M3 der E30er Baureihe mal wieder in Aktion anzusehen: So geschehen im Mai 2008 auf dem Gelände des Containerterminals zur Eröffnung der neuen Frankfurter BMW-Niederlassung.
Anscheinend sind die normalen Verhältnisse in der Luft wieder hergestellt: Piloten mit eigenen Flügeln fliegen weiter auf Sicht, flügelloses Cockpitpersonal bemüht wieder die Instrumente. Asche war gestern. (Compositing mit Material aus dem Visualizers-Archiv. Der Eichelhäher schaut übrigens öfters bei uns rein).
Auf vielfache Nachfrage hier nochmal Marios kompletter Wie-baue-ich-einen-Mac-Mini-mit-Touch-Screen-in-die-Küchenwand-ein Film, ungekürzt, in voller Länge und HD aus unserem youtube-channel. Share and enjoy. Die ausführliche Projektbeschreibung unseres OS X Touch Screen Clients gibts hier.
Klassischerweise sind es ja die Bahnhofsumgebungen die man Rotlichtviertel nennt, vermutlich weil meistens innerstädtisch gelegen und deshalb bevorzugtes Zielgebiet zur Ansiedlung von Dienstleistungen für gestresste Reisende, die anscheinend dann bevorzugt genutzt werden, wenn sie in der Nähe sind. Nun stehen aber wenigstens für heute, womöglich aber auch noch für länger, alle Ampeln am zweiten großen Frankfurter Transitplatz auf Halt, was, aschewolkenbedingt, nun den Flughafen zu einer Art Rotlichtviertel macht. Bezogen auf die Kerndienstleistung der Bahn tut man ihr sicher nicht unrecht, wenn man die Koordinaten +50° 6′ 26.13″, +8° 39′ 44.86, wenigstens für dieses Wochenende, zum absoluten Grünlichtviertel erklärt.
Damit grounded die Fraport aus Sicherheitsgründen wie zuvor bereits die Flughäfen Hamburg, Berlin und Düsseldorf alle Flieger und sagt bis auf Weiteres alle Starts und Landungen ab.
Video Tutorial Part 3: final touches / install / wonderworks / running / demo!
Drittes und letztes Video unseres Mac Mini Touch Projektes, und aktueller denn je, angesichts der einmonatigen Verschiebung des iPad Verkaufsstarts in Europa. Vorbestellt werden kann ab dem 10. Mai. Viel Spaß also bei den finalen Handgriffen, den kleinen Tricks zum perfekten Finish des Wandeinbaus und der Demo unseres voll funktionsfähigen Mac Mini Touch, inklusive Kosten- Nutzenanalyse.
Guilt-free Snogist the MUST HAVE… Frühling, yeah, yeah, endlich ist auch die Sonne auf der Insel angekommen, und damit hat der saisonbedingte Exodus aus den schuhboxbeengten Wohnverhältnissen gestartet…. Die verstärkt stets kurzärmelig bekleidete und flipflop-beschuhte Population bevölkert nun wieder ganz trendy urban die Parks und Plätze, die Pubs und wenigen ‘outsidespace’ Gastronomien sind ja sowieso immer wetterunabhängig überfüllt, da gilt stets, wenn es nicht regnet, sitzt man einfach draussen, auch bei Windstärke 10. Who cares, aber jetzt bei Sonne braucht man der englischen Attitude folgend anstelle Lichtschutzfaktor eher Erfrischung, wer jetzt hier ganz profan an ein nettes Bier denkt, pah, weit gefehlt, Fehlanzeige… snog ist das Zauberwort. Ein kalorienbewusster Genuss aus frozen yoghurt mit diversen Toppings nach Wahl… und diese Erfrischung hat supermom gerade am Anfang der Kurzkleidersaison entdeckt, na das ist doch mal
nen timing…
Mitten in South Kensington ist dieser kleine aber feine Laden, Genuss, der sich bestimmt nicht gleich auf die Hüfte setzt (big smile ) Dazu kann man nur sagen: Einfach lecker!. Ich würde sogar wagen zu sagen, wer snog hat, wer braucht da denn noch ein spaghetti-eis, letzteres ist nämlich auf dieser Insel hier einfach nicht bekannt… auch wieder was zum staunen, was?
Video Tutorial Part 2: cut out / box / fitting Weiter gehts mir unserem Touchscreen Mac Mini als in die Wand eingelassenes Terminal. Weil hinter den Kulissen eines perfekten Finish meistens ordentlich gehobelt wird, gibts heute: Pure Craftmenship. Viel Spaß
Sol Campbell hat unsere London-Korrespondentin ja schon mal erwischt, aber wenn er sich am Nebentisch in Begleitung von vier (!) Damen (Von denen laut supermoms Recherchen beim Wirt keine seine Verlobte war …) quasi selbst in die London Calling Kolummne drängt: Klar, dann tun wir ihm den Gefallen.
Nachdem sich Marios eSATA Umbau eines handelsüblichen Apple Mac Mini im weniger üblichen Media-Center-Betrieb hier überaus großer Beliebtheit erfreut, wenden wir uns umgehend größeren Aufgaben zu. Nachdem sich in Europa die Warterei aufs iPad hinzieht und nicht jeder mit einem iPhone OS richtig glücklich werden wird, bauen wir uns einen vollständig nativen OS 10.6.3 Touchscreen-Rechner, natürlich auf bewährter Mac Mini Basis, und verbauen das ganze mit perfektem Finish in der Küchenwand als High-End-Touchterminal.
Im Heimnetz kann der touchfähige Mini eine ganze Palette denkbarer Steueraufgaben auch abseits der Media-Center-Verwendung erledigen, aber als edler Client in einem Audio-/Video-Heimnetz macht Marios Lösung auch den erwachsenen Systemen mächtig Konkurrenz. Und damit meinen wir nicht nur die Funktionsvielfalt, sondern auch die Kostenseite der Hardware:
Wir präsentieren den großen Touch-Mod als dreiteiliges Video-Tutorial:
1. concept / kit arrives / proof of concept
2. cut out / box / fitting
3. final touches / install / wonderworks
Leider sieht die Moderne manchmal ziemlich schnell alt aus: Dem Vernehmen nach wird heute mit den Abbrucharbeiten des technischen Rathauses begonnen, um Platz für eine, den Römerberg fortsetzende, rekonstruktive Fachwerkbebauung zu schaffen. Ersteres hat der Turm-Palast ja noch vor sich, allerdings ist bisher nichts von kleinteiliger Neubebauung im Fachwerkstil überliefert. Was dann schneller alt aussehen wird, und wo das gewollt sein könnte, werden wir in einigen Jahren sehen. Details »
Die FAZ zitiert den Schweizer WirtschaftspädagogenRolf Dubs von der Universität St. Gallen in einem Artikel, der die sog. “Bildungsrendite” von Studienfächern mit Ausbildungsberufen vergleicht (Jurist vs Rechtspfleger, Arzt versus Krankenschwester, Ingenieurin und Mechatroniker):
„In Amerika verdient ein guter Liftmonteur schon jetzt so viel wie ein Professor.“
Welch erfrischender Einwurf in der Debatte um die Bildungselite. Spannend, dass die Zeitung aus dem Nukleus des bundesrepublikanischen Bildungsbürgertums die akademische Ausbildung einem so rigiden Effizienz-Diktat unterwirft. Wir freuen uns jedenfalls schon auf die ersten Liftmonteure im Feuilleton. Oder ist das eine Überinterpretation? Autor Sebastian Balzter hat übrigens noch ganz klassisch die Renditeindikatoren seiner Ausbildung ignoriert und Geschichte, Nordgermanische Philologie und “Euroculture” studiert. “Warten auf das große Geld” kann hier gelesen werden. Viel Vergnügen.
Wie auch von uns erwartet hat Apple Inc. gestern im Rahmen einer Entwicklerkonferenz zum kommenden 4.0er Update des iPhone OS, das auch die Betriebssystem-Basis des neuen iPad ist, eine mobile Werbeplattform namens iAd angekündigt:
iAd
iAd is a breakthrough mobile advertising platform from Apple. With it, apps can feature rich media ads that combine the emotion of TV with the interactivity of the web. For developers, it means a new, easy-to-implement source of revenue. For advertisers, it creates a new media outlet that offers consumers highly targeted information.
iAd basiert naheliegenderweise auf dem System der kürzlich akquirierten Quattro Wireless (wir haben den Kauf hier schon mal oberflächlich analysiert). Apple stellt nach eigener Aussage das gesamte kaufmännische und physische Distributionsnetzwerk, während Applikationsentwickler “lediglich” die gebuchten Ads in Ihren Programmen für einen Erlösquotienten von 60 Prozent platzieren können. Wir werden das in Kürze genauer unter die Lupe nehmen, natürlich insbesondere aus dem gestalterischen Blickwinkel und der geschäftlichen Warte. Während Flash von Apple die rote Karte gezeigt bekommt scheint der – eine schnell wachsende Gerätebasis vorausgesetzt – gute alte sog. “TV”-Spot vor einem Comeback zu stehen. Für alle, die statt bulletpoints immer noch lieber gute Geschichten erzählen, könnten das ganz gute Nachrichten sein. Dabei werden besonders die Buchungsdetails höchstinteressant sein – denn je nachdem, könnte so mancher mit viel Fortschrittselan just ins Moneten-Internet gestartete Verleger nun fürchten, den Kern seines Geschäftsmodells gerade nach Cupertino verschenkt haben.
Update (gesehen bei Mac-Essentials): die gestrige OS-Vorstellung gibts nun auch als Stream
Nerds United beim Visualizers blog: Los gehts mit unserer neuen Rubrik des Hardwaremoddings auf Apples formidabler Mac Mini Basis. Lange galt der Mac Mini ja als günstiger Servergeheimtip, bis Apple den Einsteigerdesktop selbst mit einer OSX Server Lizenz koppelte und recht aggressiv bepreist anbietet. Während kleinere Büros also erst jetzt den Mini als Datenschaufler kennen lernen, ist die “Keksdose” nicht zuletzt wegen ihrer sparsamen Abmessungen bei all jenen zu Hause erste Wahl, die einen etwas flexibleren Medienserver betreiben wollen als es besipielsweise mit Apple TV möglich ist. Wer den Mini als ultimativen Server für Musik und Filme im Heimmnetz inklusive HDMI-Verbindung zum Flatscreen und als digitalen Videorecorder, der sich via iPhone programmieren lässt, nutzen will, der bekommt früher oder später mit dem Mini nur ein (vermeintlich lösbares) Problem: Datenspeicherplatz. Unser Aufmacher oben zeigt ein mögliches Setup, wie es Formel-Fotograf und Modding-Tutor Mario in der heimischen Serverkommode betreibt. Zugegebenermaßen – wenn man sich die Strippen am Router (Gigabit, sonst machts ja keinen Sinn) ansieht ist das eher die High-End-Variante, aber wir wollen den Dingen ja richtig auf den Grund gehen. Halbherzig kann jeder.
Nun bieten sich angesichts der Gigabit-Ethernet Schnittschnelle im Mini natürlich die ungemein populären NAS Platten wie etwa die LaCie 2big Network auf RAID 5 an um etwaige HD-Filme abzulegen und abzuspielen (Steuerung auf dem TV bspw via Front Row).
Problem: HD-Filme ruckeln beim abspielen trotz Gigabit-Ethernet via NAS. Und weil für echte Pros eine Firewire 800 Pladde natürlich viel zu einfach wäre, bauen wir unseren Mini kurzerhand auf eSATA um. Hier entlang bitte Details »
Die Zeit nach Ostern und der augenscheinliche Beginn des Frühlings sind ein traditioneller Anlass nach vorne zu schauen – mit einem abgeschlossenen ersten Quartal des Jahres und zuversichtlichem Tatendrang wollen wir angesichts der Fülle an visuellen Herausforderungen einen kleinen Ausblick auf die anstehenden Blog-Themen geben:
Zunächst streifen wir mal wieder durch die Stadt und machen eine Bestandsaufnahme aktueller Tags und Pieces auf Wänden und Straßen: Mindestens ein, wenn nicht gar zwei neue Teile unserer von Baudrillard inspirierten Kool Killer Reihe stehen an, diesmal wieder direkt aus Frankfurt.
Frankfurt ist auch eine Stadt, die sich gerne mit Baukränen schmückt: während es einerseits eine Vielzahl neuer durchaus interessanter Gebäude für einige Architektur-Specials gibt, stehen diverse andere traditionsreiche Orte kurz vor dem Verschwinden. Sofern sich letztere nicht mit den Kool Killer Plätzen überschneiden, bewahren wir wieder die eine und die andere denkwürdige Frankfurter Stelle als Pixel und Panorama.
Formel-Fotograf-Mario hat eine kleine Obsession: Er liebt die Keksdose. Genauer gesagt den knuffigen Mac Mini von Apple den er mit Einfallsreichtum, Geschick und innovativen Umbauten allerhand neuen Anwendungsgebieten zuführt. Mario hat die Keksdose nicht nur als fullblown Medienserver im Einsatz, sondern ihn auch intern (!) auf eSATA umgebaut und versechsfacht (!!) damit mal locker den Datentransfer der Standard HD im Mini. Das warten auf das iPad verkürzen wir danach mit einem ausführlichen, unterhaltsamen und mehrteiligen Videotutorial wie man einen Mac Mini mit Touchscreen ausrüstet und bündig in der Wand einbaut um es mit den großen Heim-Steuerungsanlagen aufzunehmen. Mit anderen Worten: wir starten eine neue Serie mit Marios Mac Mini Modding.
Darüberhinaus haben wir uns anlässlich des 20. Jahrestages der letzten Patrouille an der innerdeutschen Grenze in Rasdorf/Geisa erneut Point Alpha genährt und einige Aufnahmen und Panoramen mitgebracht. Nach Aufarbeitung und behutsamer Durchsicht in den Visualizers-Studios wird das sicher ein Showroom-Thema werden.
Wie die Rhein-Main-Zeitung der FAZ berichtet, wird die noch namenlose Brücke in Frankfurts Osten mit einer Autospur Richtung Norden und zwei Fahrstreifen Richtung Süden die nördliche Hanauer Landstraße mit der Gerbermühlstraße diesseits des Mains verbinden, um das zusätzliche, durch den Neubau der EZB entstehende Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Das Verkehrsdezernat hat laut FAZ die über 41,6 Millionen Euro lautende Bau- und Finanzierungsvorlage dem Frankfurter Stadtparlament nun zur baldigen Abstimmung vorgelegt. Wir haben unterdessen vergeblich die Entwürfe der Gemeinschaft Ferdinand Heide und BGS Ingenieursgesellschaft gesucht (außer dem s/w Rendering gibts offenbar noch kaum publizierte Visualisierungen) und stattdessen einen eigenen Mockup an die mutmaßliche Stelle gepflanzt. Denn die im FAZ-Bericht erwähnte Verlagerung der Feuerwehr-Löschbootstation an der Molenspitze, deutet auf einen gehörigen Abstand zwischen Eisenbahnbrücke und neuer Fahrzeugbrücke hin. Bis zur Fertigstellung werden allerdings noch ein paar Jahre vergehen, auch wenn die Magristratsvorlage zügig verabschiedet werden solte.
Allmählich ist es an der Zeit Apples iPad wieder etwas genauer aus der Ferne zu betrachten, denn seit unserem ersten virtuellen Wunsch-und-Wirklichkeits-Vergleich Mitte Februar hat sich einiges getan. Während wir hier wieder eher nach dem Business schauen und uns um Entwicklungsfragen kümmern, können sich interessierte die ersten Hardwarebesprechungen und Tests ansehen – die Mac Essentials haben eine Zusammenfassung der maßgeblichen Berichte.
Fangen wir hinten, besser gesagt beim gestern und im übermorgen an: am Samstag kommt der eigenblutgedopte iPod Maxi Details »