Kool Killer. Verschwundene Zeichen Teil 6

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Zum Abschluss unseres Street-Art-Schwerpunktes im November kehren wir nochmal nach Brest an den Atlantik zurück mit ein paar mutmaßlich bereits verschwundenen Pieces. Weiter nach dem Break.
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Sniftag™. So ein Quatsch.

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Am Wochenende muß ich ja meistens nicht mit ins Büro und habe also Zeit genug mich nach meinem Samstags-Workout auf der Couch mit den Neuigkeiten an sinnvollem Equipment in Fachzeitschriften zu informieren. Als pensionierter Wach- und Schutzhund hab ich ein gewisses Faible für Outdoortechnik. Damit Ihr mich richtig versteht – ich meine nicht so bunt blinkenden Quatsch für durchgeknallte Terrier oder Halsbänder von Joop für zickige Schnecken die nicht mal ne Katze auf den Baum kriegen – sondern sinnvolles Material mit dem sich der Job schnell und effizient erledigen lässt. Effizient heißt für mich: finden, Futter abstauben, fressen, Feierabend. Und jeder Beschleuniger ist da Recht – LED bestückte Grubenlampen mit wasserdichter Gummierung am Halsband zum Beispiel: damit hab ich mal beim Nachtspaziergang meinen angetrunkenen männlichen Betreuer bei einer Polizeikontrolle rausgehauen weil die Nachwuchscops im Schein meiner Super-Blendgranate ziemlich fix was anderes zu tun hatten. Möglicherweise hab ich dazu auch ein bisschen geknurrt, das gehört zum stellen von Freiwild ja schließlich dazu. Alkoholisierte Menschen kann ich ja überhaupt nicht ab, die sind so irrational und benehmen sich ein bisschen wie überzüchtete Hunde deren zu großes Hirn in nem zu kleinen Schädel steckt, aber was will man machen wenn das eigene Personal Schräglage hat … zum Glück hab ich die ja meistens an der Leine, da kann dann nicht ganz so viel passieren.
Aber was ich da gestern beim blättern entdeckt habe ist doch die Höhe: sniftag
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Zeitläufte des Gedruckten.

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“Heben Sie das Heft auf: mal sehen, was aus dieser Regierung wird.” schreibt Handelsblatt-Chefredakteur Bernd Ziesemer im Vorwort seines heute erschienen Handelsblatt-Führers (deren Wort, nicht unseres) “Wer uns regiert”. Der 40-Seiter im A5 Format stellt Kanzlerin und Bundesminister im Kurzportrait mit teilweise arg misslungenen Headlines vor, und lag heute jedem HaBla bei (das ist die Zeitung, die man trotz e-paper Abo jeden Tag zugeschickt bekommt und vorm wegwerfen nur deshalb durchblättert, um herauszufinden ob der Briefzusteller nicht was wichtiges darin versteckt hat.) Mit dem ministeriellen Abgang heute mittag und einer Kabinettsrochade hatte das Teil eine Halbwertszeit von, sagen wir, sechs Stunden. Das war, eingedenk des zeitlichen Vorlaufs den auch Standardbeilagen brauchen, sicher schwer vorherzusehen, aber andererseits vielleicht auch konzeptionell etwas kurz gedacht: Denn braucht man so ein Politikersammelalbum wirklich? Auch wenn es die privatwirtschaftliche Presse sicher nicht gerne hört – das Erste hat mit seinen GEZ-Gebühren immerhin das Naheliegende getan: http://www.tagesschau.de/kabinett2009/

Wenns unbedingt Pseudo-Mehrwert in gedruckter Form sein muß empfehlen wir fürs nächste Mal den Panini-Stil: Sammelalbum zum selber einkleben. Via Ferrero lassen sich die Ministeraufkleber sicher auch auf den Schulhöfen zum hype machen – ein klassisches Win-Win-Konzept für die siechen Medien und die von der Jugend so entkoppelten Politik. Und sowas präsentieren wir zum Wochenende sogar gratis …
Bis es soweit ist, überarbeitet das Handelsblatt vielleicht wenigstens das pdf seines ‘Führers’. Schnell hier laden – seit heute ein historisches Dokument

Leon Golub.

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Do paintings bite?” (Hatje Cantz, vergriffen) eben mal wieder in die Hand genommen. Bei Leon Golub (1922) ist die Frage weniger metaphysisch gemeint als sie zunächst daher kommt: Seine Bilder sind rauhe, realistisch-expressive Szenen, nicht selten von Gewalt handelnd, oft ausstaffiert mit wütenden Wöfen und Hunden. Darunter finden sich einige großartige, zwingende Gemälde, die hinter dem ersten grobschlächtigen Eindruck ganze Romane an situativem Verständnis verbergen und hinzudenkbare Biographien enthalten. Für mich haben Golubs Bilder immer etwas nach Kerouac geklungen, während man gelegentlich meint Travis Bickles Blick zu sehen. Im englischen Wikipedia gibts einen groben Ausschnitt. Aller Entdeckung wert wie wir finden.

“I have always dealt with stress and violence. This comes from my own state of mind. Now, what I have tried to do since I’ve always dealt with subjects like this, is try to understand what this means, and I have tried to make this an instrument for viewing…a probe into the nature of the world. In other words, if I find that I’m dealing with, let’s say stress, vulnerability–actions of this kind–then I want to understand what this means in terms of events outside of myself, how this influences me, how this influences others and what I can say about the modern world through these meanings. Mercenaries, interrogations, the white squads: they all deal with this kind of thing brought up to date, brought into the immediate, into what I think of as our immediate, instantaneous, contemporary world.

Now, I do not claim, as an artist, that I represent the whole world. The world is too complex, too many things going on. I can only tell a bit of the factual situation about one aspect of the world. It is, I think, a relatively true aspect and an aspect that I have studied as extensively as I know how. So I deal with certain kinds of subject matter, which I try to do as intensely and extensively as I know how. I try to do it to emphasize a point, almost instantaneously, to make it a direct, perceptual thing, easily recognizable, something we are totally cognizant of, and something which operates immediately upon our lives. So it is an attempt to comment on the world in which we exist.”

aus “Leon Golub Talks of Painting,” Interview, Arts Insight Magazine, Indianapolis, Part I, May and Part II, June 1982. Courtesy, Arts Indiana Magazine; Courtesy, Helen Ferrulli. via artnet

Apple Tablet follow-up: US-Verlage gründen Mediendienstleister

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Nachdem wir uns Anfang November aufs glatte Parkett der Technologiespekulationen hinsichtlich des Apple Tablets und eines Content-Geschäftsmodells begeben haben (Murdoch bestätigt Apple Tablet. Eine spekulative Analyse.) gibts laut New York Observer anscheinend Bewegung im Markt: John Koblin berichtet am 23.11. dass die namhaftesten US-Verlage wie Time Inc., Condé Nast und Hearst kurz vor der Gründung eines gemeinsamen Technologiedienstleisters stehen sollen, der die über 50 (stark miteinander rivalisierenden) Magazine der Verlage wie The New Yorker, Esquire oder Vogue zum crossmedialen Einsatz auf digitalen Plattformen vor- und aufbereiten soll. Das ganze scheint laut Koblin auf einen Online-Shop hinauszulaufen, in dem die so aufbereiteten Magazine möglichst einfach erworben werden können. Die im Observer zitierten (anonymen) Quellen halten eine offizielle Ankündigung der Firma, die angeblich von Time Inc. Executive Vice President John Squires interimsmäßig geführt werden soll, in den nächsten Wochen für möglich. Der ganze Artikel ist hier zu finden.
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Kool Killer. Verschwundene Zeichen Teil 5

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Wir setzen unsere Serie über verschwundene Zeichen (und Orte wenn man so will) in Frankreich fort, und zwar in den aufgegebenen Enden des Hafengebietes von Brest in der Bretagne anno 2002. (Teile 1-4 hier)
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London calling: Deutsche Wurst im englischen Kühlschrank

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Von unserer London-Korrespondentin

Entweder es waren der berühmte Heisshunger oder doch die dicken Wurstfinger, die beim Online Shopping mit einem Doppelklick einfach mal auf die schon aus der Kindheit vertrauten Frage an der heimiligen Wursttheke: ‘Darfs auch etwas Mehr sein?’, geantwortet haben … tja Klotzen nicht Kleckern …
8 Weisswürste, 4 Frankfurter, 9 Knackwürste, einmal Mett- und einmal Leberwurst, 4 Mal Currywurst für die Mikrowelle und die Seele, Krautsalat, Sauerkraut und Senfauswahl mit einem Glas Senfgürkchen und ne Packung Maultaschen und das Home from Home Feeling ist auch auf der Insel angekommen. Und wer nun denkt, das reicht fürn Vierteljahr oder ist für ne Grossfamilie, nö, das ist grad mal fuer nen paar Tage für die ganz traditionelle Vater-Mutter-Kind-und-Kind-Sippenanordnung, wobei aber Kind und Kind eher picky sind mit der Nahrungsaufnahme (kein Wunder, wer sein Lebtag nur vorwiegend englisches kennt, der wird vorsichtig…), und daher die Wurstwaren ketzerisch verschmähen und sich eher an den ebenfalls sich in der Kühlung befindlichen milchigen Schnitten ergötzen. Genauer betrachtet, müssten aber bei Zeitpunkt der Fotoaufnahme schon ein paar weggefuttert worden sein, denn nur drei Mal milchige Schnitte passt nicht zum Klickmodus der übrigen Bestellung, das ergibt keine logische Reihe….

Auf jeden Fall sind die beiden (naja, eventuell waren es auch ein paar mehr ‘German Abendbrote’, die sich aus den Zutaten haben machen lassen, wohl bekommen und der Bedarf an deutscher Wurstware ist erstmal für einige Zeit gestillt und man kann sich mit dem englischen Angebot wieder etwas arrangieren…bis zur nächsten Doppel-Klickattacke …

Es gibt kein schlechtes Wetter …

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… höchstens vergeblich gewaschene Autos. Wie gut dass unser Kollege dog Schmuddelwetter auch nicht leiden kann. Sonst sähe die Kiste innen so aus wie der Action-Jimmy auf unserem Bild von außen. Hallo November.

Locker machen.

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Hat auch sein gutes wenn die Dosenöffner im Büro sind. Dann hab ich meine Ruhe, und zwar da wo es mir am liebsten ist: Auf meinem Sofa nämlich. Bin noch etwas geschlaucht vom vielen dongeln und Ball spielen. Wir haben nämlich heute morgen so einen blauen Hartgummi-Ball auf der Wiese gefunden den ein Kollege da vergessen hat. Würde mir nie passieren, ohne meinen Dongle wieder in den Dogtransporter zu steigen. Selbst im Sommer nicht als der Kamerahalter (das ist der von den beiden, dem ich mit verträumten Blicken und sorgfältig dosiertem “Gehorsam” eingeredet habe dass er Rudelführer sei) meinen Dongle auf einen Baum im Ostpark geschmissen hat. Da konnte er mal schön mit ner Leiter anrücken, hochklettern und mir das Ding runterholen. Sonst würde ich da heute noch sitzen. Obwohl mir ja bei der Kletteraktion nicht so wohl war – Dosenöffner 1 ist ja von der Figur her nicht mehr ganz so athletisch wie ich obwohl ich mit ihm so viel Ball spiele, und neigt bei solchen Kletteraktionen zur Selbstüberschätzung. Nicht auszudenken wenn der runtergefallen wär: mein Dongle wäre mindestens bis zu den Herbststürmen da oben geblieben und ich hätte mit dem Zweibeiner den ganzen Trainingsplan von vorne anfangen können. Leicht hat mans echt nicht mit dem Betreuungspersonal, ich knack jetzt erstmal noch ne Runde.

Mein Dongle ist mein Dongle ist mein Dongle.




Und den geb ich so schnell nicht her. Vorallem nicht wenn der zweibeinige Dosenöffner dieses blöde Telefon auf mich drauf hält anstatt mit mir um das Hartgummi zu kämpfen. Ich bells Euch, die Zweibeiner können froh sein dass wirs vorziehen nicht auch noch deren Sprache zu sprechen.

Oh lord, won’t you buy me …

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my friends all drive Porsches, I must make amends.
Nasen an Schaufenstern plattdrücken, das Objekt der Begierde anstaunen, haben-wollen: Markenwerte sind mühsam erarbeitete Assets die zwar viel mit Branding, aber noch vielmehr mit dem Einhalten von Versprechen, mit Zuverlässigkeit und letztendlich mit Vertrauen zu tun haben. Dass wir hier keinen Stern zeigen mag damit zu tun haben, dass der SLS noch in keinem Schaufenster steht, aber auch, weil Porsche es über Jahre hinweg verstanden hat, mit einem auf Kernwerte konzentrierten Produktangebot nicht nur einen Nimbus sondern echten (sic!) Mehrwert auf die breiten Räder zu stellen. Und da heute Berichte über eine “Zustimmung des Volkswagen-Aufsichtsrates zu den so genannten Durchführungsverträgen zur Übernahme von Porsche” zu lesen sind, kann man den 20. November als den “kalendarischen” und damit eigentlichen Anfang eines neuen Kapitels des Sportwagenbauers und seiner Marke sehen.

London calling: Der Wespenstich.

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Von unserer London-Korrespondentin hier ein Bericht von den Tücken des britischen Gesundheitssystems und der Erkenntnis dass man sich auf Selbsthilfe immer noch am besten verlassen kann. Die Begebenheit hat sich zwar bereits im Sommer zugetragen, die prozeduralen Einzelheiten sollten sich bisher allerdings nicht nachhaltig verändert haben.

Donnerstag bin ich von ner Wespe gestochen worden, sehr ärgerlich und unangenehm, bin zur Pharmacy, die glücklicherweise auf dem Weg lag, habe ein first aid kit erbeten, da ich den Stachel noch drin hatte, mhm, gabs net, ich dachte auch, ich bin im falschen Film, war ja schliesslich in ner Apotheke und nicht beim Bäcker, nee, gabs net, also bin ich nebendran zum medical centre. Meine Freundin war dabei, die schlug das vor, denn sie meinte, da wären Krankenschwestern, die können doch mal schnell den Stachel raus machen …

Tja, denkste, nee, nur wenn ich da registeriert sei, ich soll zu meinem Hausarzt gehen, bekloppt, bin natürlich dann auch etwas zickiger geworden, was das für ne Frechheit hier sei, man könne doch mal schnell den Stachel rausmachen, nee das sei dann surgery, und surgery times are only at 4pm. Mhm, leider hab ich mich bereits um kurz vor 2pm stechen lassen, dumm gelaufen, dass die Wespe keine Mittagspause hatte, das hätte ich echt mal besser timen sollen. Naja den blöden Hinweis, ich könne ja nebenan in die Apotheke gehen, hab ich dann mit Frechheiten kommentiert, und dann aber noch mal lapidar gefragt, was denn eigentlich sein würde, wenn ich nun hier vor ihr kollabiere (das wäre ein Spass gewesen), ob sie mir dann auch nicht helfen könnte: nein, dann würde sie den Krankenwagen rufen.
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Kool Killer. Verschwundene Zeichen Teil 4

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Botticelli im Städel.

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Schon lange angekündigt – wie unschwer zu erkennen stammt unser Bild aus angenehmeren Tagen, genauer gesagt von Anfang Mai – endlich gestartet: die große Sandro Botticelli Schau im Frankfurter Städel Museum mit rund 80 Werken vom König der italienischen Renaissance und aus seinem direkten Umfeld. Die von Dr. Andreas Schumacher kuratierte Ausstellung vereint Hauptwerke des Florentiner Meisters aus allen bedeutenden Gemäldesammlungen Europas und präsentiert Werke, die nicht nur ungern, sondern im Grunde fast nie auf Reisen gehen. Nicht nur die vielzitierte sanfte Melancholie seiner Portraits sollte ein jahreszeitlich angemessener Anlass zum Besuch sein, sondern auch die einmalige Gelegenheit Fern- und Nahwirkung seiner oft als eigenwillig titulierten Technik der Konturierung (Zeitgenossen mit Hang zur Wichtigtuerei sprechen auch von Outlines) genauer zu studieren.

Wir raten allerdings dazu mit dem Besuch noch etwas zu warten: Nicht nur um die Vorfreude zu steigern, sondern auch um den kunstsinnigen Massen rund um den Holbeinsteg aus dem Weg zu gehen. Durch die begonnenen Bauarbeiten zur großen Städel-Erweiterung und dem damit verbundenen Wegfall nahezu aller Parkplätze, marrodierten am vergangenen Wochenende auffallend viele sehr übellaunige Ausstellungs(be)sucher durch Sachsenhausen. Und das dürfte sich in den kommenden 2-3 Wochen auch nicht wirklich ändern. Bevor Sie also zum Herbstspaziergang am Main Richtung Süden aufbrechen hilft der Taschen-Verlag in der kleinen Reihe fürs erste auch über größere Erinnerungslücken hinweg. Eine Videoeinführung zur Ausstellung mit Max Hollein gibts hier. Die Ausstellung läuft bis (mindestens) Ende Februar 2010.

Follow up – Geht Button zu McLaren?

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Laut dem Guardian hat Jenson direkt nach Verkündigung des Brawn/Mercedes Deals bei McLaren unterschrieben. Damit hat Ron Dennis die Weltmeister 2009 und 2008 im Line-up, während gerüchteweise Nick Heidfelds Karten für das zweite Mercedes GP Cockpit steigen. Von Kimi ist nichts zu hören. As usual. Aber vielleicht sind die Heidfeld-Gerüchte auch nur Ablenkungsmanöver; dass Mercedes GP Nico Rosberg will macht menschlich, sprachlich und zielgruppentechnisch sicher Sinn um die Marke einer jüngeren urbanen Klientel jenseits A-Klasse und Smart emotional neu zuzuführen. Aber gewinnen müssen sie halt auch, und da sind die Performance-Charts der beiden bisher genannten Fahrer nichts gegen das McLaren-All-Star-Team. Und Ron WILL gewinnen. Jetzt erst recht.
Quelle hier. Joe Saward wußte das natürlich schon gestern
[Update: unser Bild zeigt Harry Read in seinem McLaren M8C beim Orwell Supersportscup auf dem Nürburgring]

[Update 2: Ja, er geht. Pressemeldung vom 18.11.2009 hier.]

Jetzt also ein Werksteam. Aus Brawn GP wird Mercedes GP

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Mythos-Marketing reloaded: Lange erwartet, heute nun offiziell gemeldet: Daimler kauft gemeinsam mit seinem größten Einzelaktionär Aabar eine bedeutende Mehrheit an Brawn GP, schickt den guten Ron auf Raten in die Rente Wüste, pinselt die Ross’schen Renner silber/schwarz und setzt (das ist aber noch inoffiziell) Nico Rosberg hinters beknopfte Volant. Was hingegen aus Jenson Button wird ist bei den Kaffeesatzlesern noch ziemlich umstritten – bei Mercedes GP als Nummer 2 hinter Nico oder als Nummer 2 bei McLaren Mercedes im british-all-star-Weltmeister-Team? However, die Fakten gibts überall und exemplarisch bei FAZ, Motorsport-Total und AMS.
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Preisverhandlungen von Dienstleistungen. Ähem

via http://blogs.sueddeutsche.de/feuilletonist/
Kommt das irgendwem bekannt vor?

Kool Killer. Verschwundene Zeichen Teil 3

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Bis zum endgültigen Abriss dieser Frankfurter Bildungseinrichtung gabs offensichtlich eine oder mehrere farbenfrohe Abschlussfeiern. Auf Kool Killers Spuren ein neuer Teil Gschmier, Graffiti und verschwundene Orte. Lokation Frankfurt, Bilder vom Mai 2004. (hier Teil 1 und 2)
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Bentley Charity Art Auction.

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Bentley Motors hat seinem Styling und Design Team etwas freiere Hand in der Materialwahl und Ausdrucksart gelassen um eine (teilweise) nicht uninteressante Kollektion an Gebrauchsgrafiken, Gemälden, Skulpturen und Tapedrawings anzufertigen, die bei Bonhams am 01. Dezember für den Guten Zweck unter den Hammer kommen werden. Einen Überblick über die Arbeiten gibts hier unter dem claim “Design is our Passion. This is our Art”.
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Martinstag

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Beim sinnieren über Martinsumzüge muß ich gestehen nicht mehr zu wissen ob mir als Kind eine der Laternen mal ungewollt abgebrannt ist oder nicht. Aber bestimmt, doch. Ob immer noch gezündelt wird oder die heutigen Umzüge nicht ausschließlich mit hybriden Stromerzeugern und Energiesparlampen bestückt sind lässt sich mit dem Nachwuchs wohl ab 17.00 Uhr in Frankfurt im Günthersburgpark (Martinsfeuer) oder am Kirchplatz (Umzug mit St. Martin zu Pferd) rausfinden.

Technik-Feature in eigener Sache.

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Nachdem wir heute Vormittag zeitweilig nur mit Unterbrechungen erreichbar waren, sollte nun alles wieder up to date sein. Wir haben unsere WordPress-Installation aktualisiert, mehrere verstreute Einzelteile zusammengelegt und unter der subleveldomain blog.visualizers.de konsolidiert.

Anschließend wurden die entsprechenden Regler an der mySQL Datenbank zum aktualisieren der Links intern wie extern gedreht und auf mehrfachen Wunsch ein reduziertes Theme für mobile Nutzer angelegt: WPtouch ist eine Weiche (download hier), die in Abhängigkeit vom übermittelten User-Agent des gerade verwendeten Browsers Nutzern mobiler Endgeräte (zur Zeit iPhone, iPod touch, Android, Opera Mini mobile, Palm Pre und BlackBerry Storm) eine schnellere und übersichtliche Oberfläche der Homepage sowie der Artikelseiten präsentiert.

User können natürlich nach wie vor entscheiden die “normale” Ansicht beizubehalten oder jeweils manuell umzuschalten.

Durch den Umzug bedingt können ältere RSS-Abonnements möglicherweise bezugslos geworden sein – zur Sicherheit bitte neu abonnieren. Wir ziehen auch so schnell nicht wieder um, versprochen.

100 Jahre Landgeschwindigkeitsrekord. Das Blitzen-Benz Jubiläum

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Obwohl wir uns aus der Tagespolitik bei den Visualizers (jedenfalls blogmäßig) raushalten, kommen natürlich auch wir nicht an der Tatsache vorbei, dass heute vor 20 Jahren eine bis dahin bedeutende Mauer fiel. Bei aller Mauerfalleuphorie scheint ein anderer Jahrestag heute medial ganz zu Unrecht an die Wand gedrückt zu werden. 71 Jahre sind natürlich auch etwas unrunder als 20 Jahre Mauerfall, und da wird natürlich lieber mit Politpersonal von gestern die friedliche Revolution eines Volkes glänzend ausgeleuchtet gefeiert, dass sich selbst und ganz ohne Anleitung (um das Unwort zu vermeiden) befreit hat. Und da wir finden dass man den einen “Event” nicht ohne das andere Greuel haben kann, bleiben wir (hier, und nur hier) dabei: Finger weg von der Tagespolitik und wenden uns einer virtuellen Mauer zu, die gestern vor 100 Jahren, bei Weybridge im englischen Surrey unter die Räder eines weißen Benz kam:

Am 08. November 1909 ging der bis dahin als “Benz 200 PS” titulierte Wagen mit 21,5 Litern Hubraum (auch heute noch der Joker eines jeden Autoquartetts) auf der Brooklands Rennstrecke über die Distanzmessung von 1 Kilometer bei fliegendem Start mit 207,7 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit als erstes Automobil in die Geschichte ein, dass die 200 km/h “Mauer” durchbrach.
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Veteran Car Run London-Brighton Teil 3

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Zeitgenössische Kleidung und all die kleinen, sympathischen Spleens gehören natürlich dazu, wenn Briten den 113. Jahrestag der Befreiung des Automobilisten aus dem engen Geschirr der Pferdelobby feiern.

Der dritte und letzte Teil von superdads Bildbericht vom Veteran Car Run aus London. Weiter gehts nach dem Break.
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Veteran Car Run London-Brighton Teil 2

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Heute nun fahren wir mit Teil zwei (Teil 1 hier) unseres großen Bildberichtes vom Veteran Car Run in London fort. superdads Fotos in großer Galerie nach dem break.
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Klüger werben: Zurich HelpPoint.™

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Sehr schönes, unaufdringliches aber wirkmächtiges Sponsoring: den HelpPoint denkt man sich automatisch dazu wenn Zurich auf dem Asphalt der Boxengasse steht (gesehen am Nürburgring). Respekt, so solls sein.

Eines der Mantras das sich durch zahlreiche Kundengespräche zieht ist immer wieder: Trauen Sie Ihren Kunden etwas zu. Denn der in kriselnden Zeiten ständig zu beobachtende Drang, Botschaften noch einfacher, nicht selten platter und uninspirierter zu transportieren und darzustellen ist bei all den Unternehmen, die Dienstleistungen anbieten ganz einfach falsch. Bei Warendiscountern mag die Strategie, gepaart mit Frequenz und Penetranz, aufgehen. Zielgruppen komplexer Beratungs- oder Anlagedienstleistungen hingegen sind nicht dumm. Oder etwas unverschämter: Selbst wenn – diese Zielgruppen halten sich auf alle Fälle nicht für dumm, und deshalb sollte man Sie wenigstens mit einem Mindestmaß an intellektuellem Respekt ansprechen.
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