ADAC Eifelrennen – Ausfahrt der Silberpfeile

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Tradition ist in Krisenzeiten ein beliebter Eskapismus: Sie ist in der Regel ungefährlich, konservativ, strahlender und blendender in der berufenen Erinnerung als sie tatsächlich real war und obendrein noch ein gesellschaftliches Distinktionsmerkmal (obwohl wir da nicht ganz so rigide sein wollen wie Don Alphonso). Kein Wunder dass die Automobilindustrie derzeit die KLASSIK in noch feineren/fetteren Lettern vor kontrastreichen Hintergründen feiert als ohnehin, lassen sich die ganzen jüngst auf der IAA gegebenen Produktversprechen doch erst in der Zukunft einlösen. Wenn die automobile Gegenwart also gegenwärtig schon den Stillstand als Erfolg preisen würde (sofern man mit Verkaufszahlen argumentieren wollte), muß der Blick zurück die geschundenen Marken wenigstens wieder aufhellen, oder um die Klischees zu bemühen, den Stern leuchten lassen.

Mercedes-Benz, schon immer sehr geschickt in der Dritt- und Viertverwertung seiner behutsam gedrechselten Mythen, hat folgerichtig als Sponsoring Partner des 2009er ADAC Eifelrennens am Nürburgring ohne Mühen (und sicher auch Kosten) zu scheuen wahrlich Einmaliges, um nicht zu sagen die Chromjuwelen selbst, in die Eifel gekarrt:

Denn wenn die Zukunft elektromotörchen-super-flüster-leise werden soll, dann muß es wenigstens in der Heritage-Abteilung so richtig krachen. Was sagen wir – BRÜLLEN: Ganze vier der ruhmreichen Sportwagen, die später im Rahmen der Legendenbildung als “Silberpfeile” im Kollektivgedächtnis gespeichert wurden, von 1934 (W25), 1937 (W125), 1939 (W154) und 1954 (W196 Monoposto) wurden nicht nur ausgestellt, sondern auch im Paddock angelassen, unter infernalischem Lärm auf Temperatur gebracht, mit Rennzündkerzen versehen und schließlich von Hans Herrmann, Jochen Mass, Tony Dron und Hans-Jörg Götzl auf der Strecke bewegt. In vergleichsweise (akustisch!) emissionsarmen Zeitläuften kommt einem das wütende Kompressorgeschrei der Vorkriegs-GT’s wie der Feuersturm des Purgatoriums vor. Die allesamt erfolgreichen Rennfahrzeuge aus einer 20-jährigen Spanne im Formationsflug zu sehen ist alleine schon ein ziemlich bemerkenswertes Ereignis – den unbedingten Willen Tradition als jahrestagstaugliche Parallele zu inszenieren treiben die Sternenhüter natürlich mit dem 34er W25 auf die Spitze, der das sog. Original-Eifelrennen vor 75 Jahren ebendort gewann. Weiter gehts nach dem Klick…
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ADAC Eifelrennen – Pre-Review

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Für heute nur soviel zum Thema Pflichttermin – nicht nur für Mercedes-Benz Fans: W25 (der Siegwagen vom Eifelrennen 1934, sozusagen der Patron der sog. Silberpfeile), W125, W154 und der W196 Monoposto gemeinsam in der ersten Kurve des Nürburgrings. Unbeschreiblich wie sich das anhört. Updates will follow, stay tuned.

Agonie des Realen.*

Bodennebel

Bodennebel über subventionierter Agrarlandschaft. Stille Räder.

* respektive **

IAA 2009 – Standcheck Daimler / Preview ADAC Eifelrennen

W25

Mit dem Schlussgang durch die traditionell von Daimler besetzte Festhalle beenden wir den Neuwagen Zirkus hier auf visualizers.de und wenden uns wieder den 20+ Automobilen zu. Den W25 oben haben wir auf dem Frankfurter Messegelände entdeckt, morgen fährt er mit einigen Kollegen aus der Kompressor- und Silberpfeil-Zeit auf der Nordschleife: das ADAC Eifelrennen vom 25.-27.09.2009 ist der Pflichttermin des Spätjahres. Hier gibts eine Streckenübersicht, hier das Programm.

In Auszügen:

Die Rückkehr der legendären Mercedes-Benz Silberpfeile (1934, 1937, 1939, 1954)

Historische FIA-Formel 1 (Baujahre 1966 – 1985)

FIA Europameisterschaft der Formel-Junior (Baujahre 1958 bis 1963) um die Lurani Trophy

„Eifelrennen“ des ADAC – 300km-Langstrecken-Rennen (für Teilnehmer aus FHR, ADAC Classic Trophy und Triumph Competition)

Vorkriegstreffen „Nuerburgring Meeting 2009“ (Fahrzeuge des Classic Driver Club und Gäste / Baujahre 1900 – 1939)

HTGT Historische Tourenwagen und GT – Trophy (bis Baujahr 1965)

„Eifelsprint“ – Rennen über 100 Meilen (mit Teilnehmern aus der GTC-TC und der FHR-100-Meilen-Trophy / Baujahre 1972 – 1978)

DRM & DTM Legenden / Revival der Deutschen Rennsport Meisterschaft und der DTM mit Rennen, Demofahrten und Ausstellung im Legenden Zelt

IAA 2009 – Die Aufklebermesse. Roundup Rundgang.

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Zum vorletzten Mal schleichen wir durch die Frankfurter Messehallen und widmen den Highlights eine etwas ausführlichere Galerie zum klicken via lightbox weiter unten.

Subjektiver Eindruck der diesjährigen IAA: etwas fad. Kaum eine echte Überraschung, kein Hingucker der nicht in x Vorberichterstattungen bereits totgezeigt worden wäre. Und nach der “grünen” IAA 2007 heuer ein sagenhaftes Sammelsurium von Mobilitätszukunft, die sich entweder mit nervigen Aufklebern und fantasierten Wunschwerten hinsichtlich Verbrauch und Emissionen hübsch-branded (Ford und Co.) oder gar gleich nur wild verbastelte Zukunftkarossen ohne Technik darunter (Audi e-tron) präsentiert. Selbst Daimler, die wir zugegebenermaßen nicht ganz so kritisch beäugen, muß sich fragen lassen ob die grünlich lackierten Zukunftmobile wirklich so aussehen sollen wie eine Kreuzung aus 70er Jahre Prototyp und Jurassic Parc IV Product Placement. Denn wer im Design endlich schicke und ernsthafte klare Kanten im hier und jetzt verkaufen möchte, sollte die lebensnotwendige Zukunft nicht als plüschiges, radkastenverdecktes hab-mich-lieb-Einerlei verzocken.

Eher aus der Perspektive des Formfaktor betrachtet ist Aston Martin mit dem 4-türigen Rapide ein großes Kompliment zu machen – so stimmig hat bisher noch niemand das Sportwagenkonzept in die Limousinenklasse übersetzt. Dagegen sieht der Panamera schlagartig etwas, naja, hölzern aus. Respekt. Viele Sympathie-Punkte hat auch Hyundai gesammelt, die mit sprichwörtlicher koreanischer Zurückhaltung ihren ressourcenschonenden Ausblick auf die automobile Zukunft “Blue Will” getauft haben. Wollen wollen ja eigentlich alle, aber außer Hyundai ist kaum ein Hersteller so ehrlich den Konzepten wenigsten die Möglichkeitsform einzuräumen. Abgesehen von denen, die tatsächlich Hybride auf die marktreife Straße gebracht haben.

Was uns zur realen Welt, realen Menschen die Eintritt bezahlen und deren Interessen zurück bringt: Neben den Pornostars der Autobranche – den Supersportwagen – war bemerkenswerterweise der Offroad-Parcours die Publikumsattraktion: Besucher konnten sich als Beifahrer mit Antara, Captiva, Touareg und Co. über einen sorgfältig aufgebauten Berg- und Tal Trail inklusive Wippe und enormen Schräglagen chauffieren lassen. Dafür dass SUV’s und Geländewagen eine aussterbende Fahrzeuggattung sein sollen, waren die Schlangen der Mitfahrwilligen sehr sehr lange. Zyniker würden das sicher anders formulieren: die Zukunft des SUV’s könnte sich auch in eingezäunten Achterbanhparcours eines Auto-Erlebnispark abspielen. Sie können sich ja schon mal Antworten für 2039 zurechtlegen wenn sie von Ihren Enkeln mit glänzenden Augen im Autasialand gefragt werden: “Opa, seid ihr damals wirklich mit solchen Autos einfach so in der Gegend rumgefahren?”

Speedcubing Weltmeisterschaft in Düsseldorf

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Zwischen all der Autolastigkeit nun something completly different. Am Wochenende 09./10./11. Oktober finden in Düsseldorf die World Rubik’s Cube Championships 2009 statt, was uns Anlass genug ist, einen Blick auf den Zeitvernichter der 80er Jahre zu richten: der klassische 3x3x3 Würfel des ungarischen Architekten und Bauingenieurs Ernő Rubik war Anfang 1980-1982 quasi überall zu sehen – auf Schulhöfen, an Bushaltestellen, in der Bahn und in Mittagspausen wurden Farbfelder gedreht und Lösungsstrategien diskutiert. Schätzungen gehen davon aus, dass 180 – 200 Millionen Zauberwürfel weltweit verkauft wurden. Als schöner Randeffekt erwies sich neben der gesellschaftsdurchdringenden Faszination für das haptische Arkanum, dass eine ganze Generation Jugendlicher spielerisch an mathematische Lösungsstrageien herangeführt wurden. Vielleicht sollte heute mal jemand einen Algo-Trading Cube basteln um einem aktuellen Arkanum spielerisch das vermutete Unbehagen zu nehmen.

Nachdem der Mainstream sich noch eine zeitlang mit dem Rubiks Magic beschäftigte (einem plattenförmigen Klappspiel bei dem Muster der Vorder- und Rückseite durch eine raffinierte Mechanik in Deckung gebracht werden müssen), um dann dem Heimcomputer und damit der PC Industrie zum Siegeszug zu verhelfen, hat sich heute eine neue Generation für den Zauberwürfel erwärmt, und betreibt mit dem sog. Speedcubing die unglaublichste und natürlich auch zeitgemäße Variante des Lösens: auf Speed, also im zeitlichen Wettbewerb gegeneinander. Man muß sich den 2008er Weltrekord von Erik Akkersdijk in unfassbaren 7,08 Sekunden ansehen um es zu glauben:

Unsere Bilder stammen aus einem Studioshooting vom Februar für ein Magazincover, alle Effekte sind fotografisch erzielt. Macht ja auch mehr Spaß. Die Speedcuber sind live im Oktober in der Düsseldorfer Event-Halle Burg-Wächter Castello zu sehen.

IAA 2009 – Standcheck Audi

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Wir setzen unseren Rundgang über die IAA mit Roland Koch bei Audi fort und konzentrieren uns auf die Präsentation des R8 Spyder und sehen uns einige Details des R15 TDI Le Mans genauer an. Der offene R8 sieht ins sich sehr gelungen und klug gestaltet aus und emanzipiert sich vom geschlossenen Bruder durch den Verzicht der Sideblades. Das ist natürlich bauartbedingt – wo kein festes Dach, da auch keine Leitbleche die den Lufteinlass für den V10 Sauger überdecken. Aber auch ohne den Deckmantel der vermeintlich konstruktiven Ursache ist der Verzicht hier ein optisches Mehr: der Spyder sieht aggressiver aus, macht aus seinem “ehrlichen”, unaufgeladenen, aber – nach allem was man hört – aufregenden Motorkonzept keinen Hehl; im Grunde zieht Walter de’Silva mit dem offenen R8 schon mal ansatzweise die Lefzen in Richtung Maranello hoch. Noch kein Knurren, aber eine vernehmliche Ansage. Daneben bekommt der neue Konzernbruder 911 Cabrio quasi die boulevardesque SL Rolle zugewiesen. Das wird nicht alle freuen, aber unter Konkurrenzdruck war Porsche eigentlich immer am Stärksten Audikritiker werden indes statt der Lefzen nur die Nase rümpfen und nach Sant’Agata-Bolognese deuten, wo Audi 1998 mit der Akquise von Lamborghini den ungestümen, brüllenden Archetyp des Mittelmotor-Supersport akquirierte: Lamborghini.

Passend zu entlaubten Gärten und schütteren Ästen hat übrigens Otto eine Lamborghini Kettensäge im Programm, und was wirklich bemerkenswert ist: Im Gegensatz zu den Fahrzeugen der Marke wird das Ding bereits voll und ganz von einem E-Motor angetrieben. Wenn das kein Fortschritt ist … Und wir dachten schon die Hybridstrategie von Aston Martin hätte vorläufig den Vogel abgeschossen.

Aber zurück zu Audi: Bilder wie gehabt für lightbox-view klicken. Have fun.

IAA 2009 – Ein (unfreiwilliger) Rundgang mit Roland Koch

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Irgendwie war er überall. Nicht dass wir das geplant hätten, im Gegenteil. Seit an Seit mit dem zahlenden Publikum, weder als Presse- noch als Fachbesucher deklariert, an einem leicht trüben Besuchernachmittag über die Automobilausstellung schlendernd, kam er uns stets zuvor: der Herr Ministerpräsident des gastgebenden Bundelandes. Erst bei Audi – durchaus begeistert vom R8 Spyder -, bei BMW – mit verantwortungsvoller Miene den Effizienzvorträgen in der ernsthaft spaßbefreiten Halle 11 lauschend -, und bei Edag – schon entspannter; das mag auch daran liegen, dass sich in die Halle der Zulieferer (zur Erinnerung, dass sind die Firmen, die die anderen 70 Prozent Fertigungstiefe bei den Premiumautomobilen zusteuern) kaum ein Besucher hinverirrt. Die sind, ungeachtet aller Sparmobile, natürlich um Ihre ewiggleichen Götter Lamborghini Reventon Spyder, Mercedes-Benz SLS und den Ferrari 458 Italia versammelt.

Fürs Erste einige Eindrücke von der nüchternen BMW Präsentation (nicht der Hauch eines Verdachtes von bösem Spaß oder gar von Motorsport zu sehen) und vom detailverliebten und durchdachten Mini-Stand. Updates will follow, stay tuned and click the thumbnails for lightbox.

Heimflug. A jazzy evening.

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Da fliegen sie, sammeln sich, zetern und streiten und planen den großen Aufbruch. Ins Birdland? Neben einem anregenden Schluck Roten sei für die kontemplativen Spätherbsttage eines unserer Lieblingslabels (Bugge Wesseltoft, Beady Belle, Eivind Aarset, Sidsel Endresen, Wibutee, gen;lon, Audun Kleive, uvm) wärmstens empfohlen: Jazzland Recordings.

Weekender Kw 38

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Für Frankfurt sehen die Wetteraussichten ganz vielversprechend aus – beste Voraussetzungen also um raus zu gehen. Unser wasserscheuer, kapriziöser Hund freut sich jedenfalls schon. Allen Lesern ein schönes WE.

Classics hinter Glas – Mercedes-Benz C111 auf der IAA 1969

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Während die IAA gerade eine Flut von Neuheiten auf die schwindsüchtigen Märkte rollt, wenden wir den Blick, verengt durch die Effizienz-Brille, genau 40 Jahre zurück: Anfang der 70er war nicht nur orange eine recht beliebte Farbe (übrigens heute noch bei McLaren en vogue um Prototypen und Neues zu lackieren), auch rund ums Thema sparen begann man sich beim Daimler intensiv Gedanken zu machen. Das Forschungsfahrzeug C111 gab es in ingesamt vier Entwicklungsstufen, die in Nardo Geschwindkeitsrekorde am laufenden Meter aufstellten. Ja, Geschwindkeitsrekorde: 1969 präsentiert Mercedes-Benz die erste Generation des C111 auf der IAA in Frankfurt und polarisiert mit dem intern “Weißherbst” genannten Versuchsträger sowohl Publikum als auch Branchenbeobachter. Im Lastenheft des C111 stand zunächst die Eprobung glasfaserverstärkter Kunststoffe als Karosseriematerial um einerseits Gewicht einzusparen und andererseits flexiblere Formen als mit traditionellen Werkstoffen umzusetzen mit dem Ziel, möglichst niedrige Cw-Werte zu realisieren. Heraus kam dabei der orangene Keil, mit den obligaten Flügeltüren, die hier eher wie die Dekontaminationsschleuße eines TV-Raumschiffes aussehen.

Zweites Ziel war die Auslotung des Wankelmotor-Konzepts (auch Drehkolbenmotor), das aber trotz vieler gelöster Detailprobleme auch in der zweiten Version des C111 die Entwickler nicht überzeugte; zu schlecht der Wirkungsgrad und damit zu hoher Verbrauch und Schadstoffausstoss, auch in dem ab 1970 benutzen Vierscheiben-Wankel, den man auf 275 KW züchtete. Genaue Zahlen sind leider in öffentlichen Quellen nicht in Erfahrung zu bringen. Wirklich interessant wurde es mit dem C111 1976, als die sog. erste Ölkrise von 1973 schon einmal den Erfindungsgeist der Branche anstachelte: man verfrachtete den 3-Liter Diesel aus dem Strich-Achter in den Keil, beatmete das eher gemütliche Aggregat zwangsweise, spendierte der Ladeluft Kühlung und stellte in Nardo innerhalb von drei Tagen 13 Weltrekorde für Dieselfahrzeuge mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 252 km/h auf.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt dass eine optisch stark veränderte Evolutionsstufe des C111 (“IV”) 1979 mit einem 500 PS starken V8 Saugmotor (kein Diesel) eine Höchstgeschwindgeit von etwas über 403 km/h in Nardo fuhr. Allerdings macht das die hübsche Geschichte etwas kaputt. Denn letzten Endes ist der C111 die Blaupause für alle Hochgeschwindkeitsdiesel, auch wenn sich gerade im Rennsport heute andere Hersteller in TDI respektive HDI Erfolgen sonnen. Was den ursprünglichen Kreis allerdings wieder schließt ist die Tatsache, dass sich der Wankelmotor mit Wasserstoff betrieben vieler seiner bauartbedingten Probleme entledigt, die im Benzinbetrieb den großen Durchbruch verhinderten. Mazda ist natürlich weiter am Thema – die haben Felix Wankel nämlich immer die Treue gehalten.

Unser Aufmacher zeigt den C111 im Mercedes-Benz-Museum. Gestaltungsdetails weiter unten stammen vom 1:18 Modell von Guiloy (67534), das beim Hersteller schon länger vergriffen ist. Die Miniatur ist nicht sonderlich gelungen, aber die Proportionen stimmen im großen und ganzen. Ist leider bis heute das einzige Modell im Maßstab 1:18 am Markt.

Theater Formel 1 – Abgang Briatore

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Da fährt er also hin, Maestro Lebemann Briatore. Vielleicht nicht unbedingt im auf der A5 geschossenen Laguna eines Fans, der es anscheinend richtig ernst meint, man reist, fliegt oder cruised sicher standesgemäßer und mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in keinem Renault (mehr), sofern er das jemals zuvor getan haben sollte. Denn das ING Renault F1 Team meldet heute schriftlich, köstlich defensiv, dass man die FIA-Vorwürfe bezüglich eines durch Nelson Piquet jr. angeblich auf Teamorder fingierten Rennunfalls beim Singapur GP 2008 “nicht bestreite”. Elegant formuliert.

Da es das alles natürlich tausendfach im Netz zu lesen gibt, wollen wir einen anderen Aspekt mit Respekt und ein wenig fröstelnd hervorheben: der (eiserne möchte man fast hinzufügen) Max Mosley, stets Haltung und Eloquenz bewahrende FIA Präsident und Jurist, dem man fast abzunehmen geneigt ist, dass er tatsächlich in den mutmaßlich pikanten Details seiner publik gewordenen Privatparty nicht nur in den eigenen Schilderungen ganz Gentleman geblieben ist, dieser Max Mosley richtet seine Gegenspieler mit einer Effizienz und Kälte hin, die ihresgleichen sucht. Nach den Exempeln Ron Dennis und Flavio Briatore sollte sich vielleicht auch allmählich Luca Cordero di Montezemolo überlegen, ob er das edle Mailänder Halstuch nicht etwas enger um den Hals legen sollte. Der Winter kommt bestimmt, und ob Max nicht vielleicht der F1-Protagonist sein wird, der dieses Jahr noch den Rücktritt vom Rücktritt vollzieht, wäre eine kleine Wette wert …

IAA 2009 – Überwagen T80 nahe Messegelände gesichtet?

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Während die Daimler AG zur bald startenden IAA 2009 einerseits den Flottenverbrauch mit allerlei interessanten Neuentwicklungen in Richtung zukunftsfähiger Werte drücken möchte, wird auf der anderen Seite des Spektrums mit dem neuen SLS auf durchaus gelungene Art und Weise hinsichtlich formaler und ästhetischer Ausführung in großen Schlucken das glorreiche Markenerbe reinterpretiert. Dass das Daimler Konzernarchiv auch reich an Kuriositäten aus weniger glorreichen Zeiten ist, lässt sich am Beispiel des von Ferdinand Porsche 1939 entwickelten Hochgeschwindigkeitsfahrzeugs Mercedes-Benz T80 anschaulich zeigen. Michael Hengstenberg hat die Begleitumstände auf einestages unter der Überschrift “Das 3000 PS Projekt” kürzlich ausführlich beschrieben.

Um das Ende vorwegzunehmen – der “Über-Rennwagen” ist nie gefahren. Sein Chassis ist kolportiertermassen in einer namenlosen Halle in Untertürkheim eingelagert, während die Stromlinienkarosserie des Prototyps heute an einer Wand des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart hängt. Bezeichnenderweise über der Rotunde des Ausgangs. Diese und eine unserer Frankfurter Archivaufnahmen dienten unseren Pixelartisten auch für obiges IAA Fake.

Denn bei aller unideologischen Freude über klassische Sportwagen, verdient die Zukunft der Individualmobilität vielleicht etwas mehr Gedankenspiele als die vorschnelle Ausrufung der Elektro-Mobil Zukunft, die schon alle Probleme lösen wird. In diesem Sinne also: welcome to Area 51 aka IAA 63.

Die 1936 begonnenen Planungen zum Projekt T80 entstammen in Absicht und Ideologie der nationalen Hybris der 30er und 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und wurden vom Ziel dieser, zu Anfangs sorgsam unter dem Feigenblatt des “sportlichen” Wettbewerbs bemäntelten, Allmachtsfantasien mit der ultimativen Realität des letzten Weltkrieges beendet. Ziel war es den Geschwindigkeits-Weltrekord für Landfahrzeuge mit Hilfe eines V12-Kolben-Flugmotors mit 44,5 Litern Hubraum und einer Nennleistung von 2205 kW einzustellen. Die Konstrukteure hielten die Antriebsleistung für ausreichend um den damalig gültigen Rekord mit einer Geschwindigkeit von rund 650 km/h einzustellen. Details zur konstruktiven Finesse, instrumentalisierten Verblendung und Lebensläufe der Protagonisten sind unter den zitierten Links ausführlich gewürdigt. Was allerdings weit über die von dunklen Umständen bewegte Entstehungszeit hinausweist, ist Ferdinand Porsches konstruktive Grundlage: der Geschwindkeitsweltrekord für Landfahrzeuge liegt heute bei unglaublichen 1227,99 km/h, erzielt mit einem Flugzeug-Strahltriebwerk in zigarrenförmigen Vehikeln. Den Rekord hält Andy Green mit dem ThrustSSC seit 1997, gefahren in der Black Rock Desert, USA.

Classics auf Gras – Roundup Schwetzingen 2009

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Zum Wochenende blicken wir nochmal nach Schwetzingen zurück und beschließen die KW37 mit einem letzten Rundgang im Schlosspark. Die 8. Internationale Classic-Gala wird übrigens vom 03. – 05. September 2010 stattfinden. Interessierte Besitzer entsprechender Fahrzeuge sollten unter oldtimergala.de auf das 2010er Nennformular warten.

feels like Herbst.

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Classics auf Gras – Spotlight Isdera Erator

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Auf dem 2009er Concours d’élegance in Schwetzingen präsentierte das Ingenieurbüro für Styling, DEsign und RAcing – kurz ISDERA – im Rahmen einer Sonderausstellung ein ziemlich komplettes Lineup seiner Fahrzeuge. Der Nukleus der Isderas ist der Erator von 1968/69. Das Einzelstück ist Firmengründer Eberhard Schulz erstes selbstentwickeltes Komplettfahrzeug, dessen am Heck erkennbare Zusatzbezeichnung Mk III durch die dreimalige Änderung der Motorisierung zu erklären ist: die Endversion hat einen 5 Liter V8 von AMG mit Trockensumpfschmierung und Weber-Vergasern, der die GFK-Hülle, dargereicht auf einem Gitterrohrkorsett, bei einem Fahrzeuggewicht von knapp unter 1.000 Kilogramm in 4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und erst bei 315 km/h vor dem Gegenwind kapituliert. Die Entwicklungsvorstufen waren laut Isdera zuerst mit einem VW Motor, danach mit einem Ford V6 bestückt, bis mit den Anpassungen für das Daimler-Aggregat die endgültige Einheit von Antrieb und Fahrzeug des Einzelstücks gefunden war.

Der Erator erregte bei seiner Vorstellung 1969 erhebliches Aufsehen – nicht nur die mit 96 Zentimetern besonders niedrige Konstruktion mit Flügeltüren, aerodynamische Details wie der Rückspiegel im Dach und der Verzicht auf seitliche Außenspiegel waren außergewöhnlich – auch die Fahrleistungen, insbesondere die Höchstgeschwindigkeit, stellten die arrivierten Sportwagengrößen wie den Lamborghini Miura oder den Ford GT 40 in den Schatten.

Ob Eberhard Schulz mit der Namensgebung seines Erstlings die Entwicklerkonkurrenz auf ihre Versäumnisse hinsichtlich Leichtbau und Chuzpe im Detail hinweisen wollte ist hingegen nicht überliefert, denn wir würden “Erator” mit “der Irrende” übersetzen.

Detailaufnahmen gibts hier im AutoViewer oder per Klick aufs Bild.

Classics auf Gras – Schwetzingen schwächelt

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Als eine Pressemeldung im Vorfeld des 2009er Concours d’élegance in Schwetzingen (04. – 06. September 2009) die Umbennung von “Oldtimer-Gala” in “Classic-Gala” bekanntgab, war das zunächst ein begrüßenswertes Detail, da sprachlich sinnvoll hergeleitet: Oldtimer ist ein Wort wie Handy – ein Pseudoanglizismus, den es nur im deutschen, nicht aber in der englischen Sprache gibt, deren Herkunft er simuliert. Im englischen versteht man unter einem Oldtimer eher einen älteren Herren oder den Opa, mit Autos hat das Wort nichts zu tun. Um den internationalen Teilnehmern Verständnisschwierigkeiten zu ersparen, klang die Umbennung in Classic-Gala also durchaus gut begründet.

Jetzt ist Klassiker – rein aus deutschem Sprachempfinden heraus verstanden – ein ähnlich unscharfer Begriff wie Oldtimer. Nach meinem Dafürhalten verschwimmt beim Klassiker die sprachliche Bestimmung noch weiter als beim Oldtimer: der ist bei aller De-Fokussierung wenigstens determiniert, zum Klassiker hingegen wird alles ausgerufen, was irgendwer aus irgendwelchen Gründen als Dauerhaft gegenüber Vergleichbarem abgrenzen will. Auf Oldtimer kann sich eine unrepräsentative Gruppe unterschiedlich Interessierter hingegen einigen: alt ist alt, und wenns nicht richtig alt ist nennen wir es Youngtimer (wäre eine gesonderte Betrachtung wert). Etwas einen Klassiker zu nennen, ist hingegen kein generisches Merkmal, sondern eine Meinungsäußerung (wohlgemerkt, in der deutschen Sprache).

Und nun kommen wir allmählich zu des Pudels Kern: wenn man die Veranstaltungen im Schwetzinger Schlosspark kennt (2004, 2007) und sich an die ausgesuchte Qualität und Provenienz einiger Stücke entsinnt, macht einem diese nebensächliche Umbennung wenig aus. Wenn aber wie heuer, unter einigen echten Highlights auch numerierte Ausstellungs-Fahrzeuge wie ein 92er Lotus Omega (Lotus hin oder her, es ist ein Opel wie er nach wie vor das Straßenbild beherrscht), oder ein wild verbasteltes 123er Coupé (tiefergelegt mit 80er Jahre “Schlappen”) ins Auge fallen – nein, STECHEN – bekommt das “Classic” Label plötzlich einen fahden Beigeschmack. Dass an gefühltermaßen jedem dritten Ausstellungsfahrzeug ein mal mehr, mal weniger dezentes “zu verkaufen” Schild klebt, macht die einst als hochklassig positionierte Veranstaltung vor zugegebenermaßen eindrucksvoller Kulisse auch nicht wirklich besser. Aus dem latenten Unwohlsein auf dem Rundgang durch den Schlosspark macht allerdings ein Anbieter kopfschüttelnde Gewissheit: da wird doch nichts weniger als der Einbau der “elektrischen Servolenkung für fast alle Klassiker” angeboten. Zapperlot, bitte auch noch ABS, ESP, Spurhalteassistent, Getränkehalter und TDI Motoren für den KLASSIKER … An einem alten Mustang Scheibenbremsen an der Vorderachse nachzurüsten lassen wir uns ja noch gefallen, aber wer einen Oldtimer fährt, macht das in der Regel weil er nicht nur Schönheit sondern auch Einfachheit ohne CAN-Steuerbus zu schätzen weiß; und auch schätzt, dass Einfachheit meistens mit einer gewissen Mühe verbunden ist.

Um also subjektiv und etwas zugespitzt zu urteilen: man hatte den Eindruck daß der Anteil an sog. Liebhaberfahrzeugen in 2009 höher war als jemals zuvor. Das ist im Übrigen der graue Star der unscharfen Automobil-Begriffe: denn liebhaben, kann man wirklich restlos alles.

Aber wer meckert kommt wieder, und deshalb wollen wir uns nun dem Vergnügen widmen einige Highlights vorzustellen. Den Anfang macht ein 1964er Ford GT40 in vollem GULF Ornat. Der Wagen ist in exquisitem Zustand, alle Details präsentieren sich in derartiger Bestform, dass man sich fast etwas mehr Patina wünscht:

Weiter gehts hier – Detailstudie Ford GT40 (1964)

In Kürze reichen wir eine kleine Monografie zu einem 69er Isdera Erator nach. Stay tuned.





37. AvD Oldtimer Grand-Prix, Nürburgring 2009 Teil IV.

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Lange versprochen war unser vierter und letzter Blick zurück in den August, mit dem Orwell SuperSports Cup, dessen vierter und damit vorletzter Lauf der Saison 2009 im Rahmen des 37. AvD Oldtimer Grand-Prix in der Eifel stattfand.

Super Sport ist hier keine Übertreibung: das Reglement erlaubt V8 Brüller aus der CanAm Serie mit 6 bis 8 Litern Hubraum neben 2-sitzigen Sportprototypen mit 2 Liter messenden BMW-Vierzylindern aus der Formel 2. So ungleich wie es die Hubräume glauben machen, sind sich die Fahrzeuge allerdings nicht: denn die Vierzylinder haben eine Literleistung von gut 150 PS, Drehvermögen bis 9.900 Touren und Fahrzeuggewichte von lediglich 550 bis knapp 600 Kilogramm zu bewegen. Damit kann man auch so manchem BigBlock um die Ohren fahren… obwohl die Zahlen etwa von Harry Reads orangenem McLaren M8C mit 8.800 ccm und einem Output von 840 PS schon im Stand respekteinflößend genug sind.

Die Serie ist einzigartig im historischen Motorsport, zumal die Teilnehmer nicht zur Butterfahrt ausrücken: bei infernalischer Lautstärke werden richtige Rennen gefahren, die sich Motorsportfans nichts entgehen lassen sollten.

Dazu gibts noch eine Gelegenheit in 2009, nämlich vom 16. – 18.10. bei der Trophées Historiques de Bourgogne in Dijon.




Mehr Bilder gibts hier.

Technik-Feature – Visualizers Bilderbuch 2007

Mal ehrlich: Gibt es was öderes als auf Acrobat-Symbole zu klicken um pdf Dokumente herunterzuladen? Das hat inzwischen so viel Charme wie der L-Dreisprung in Amtsstube und Verwaltung (Lesen, lachen, lochen). Wenn mans doch macht, kriegt man zu allem Überfluss auch noch vom Website-CMS einen Dateinamen wie “binaer_view” oder “doc0025498745qz.pdf” präsentiert, den man zur ordentlichen Ablage selbst umbenennen darf. Je nach Ordnungsfanatismus des Users kann das wiederum eigene Recherchen nach sich ziehen (Flyer? Broschüre? Magazin? Ausgabe? etc.) Unter einem barrierefreien, dynamischen Interneterlebnis darf man sich also getrost was anderes vorstellen.

Sogenannte pdf Viewer hingegen sind als langsam, umständlich, unergründlich in der Bedienung – kurz gesagt als nervig – bekannt. Anders issuu, ein Publikationsdienst, der in der amazon-cloud gehostet ist, und wirklich Spaß macht. Oder um es mit der amerikanischen no-nonsense Direktheit von Techcrunch zu sagen: “Finally, a web based PDF viewer that doesn’t suck.”

Hardcore Netizens der ersten Stunde finden pdf’s im Internet ja ohnehin so unnütz wie den allabendlichen heute.de Werbeblock von Dr. Claus Kleber (er klingt dabei immer so aufgesetzt wie ein Gebrauchtwagenverkäufer auf körnigem Sandplatz – Marietta Slomka kriegt das unverkrampfter hin), aber, und damit zurück zu pdf’s im Netz, die dogmatischen Coder der Anfangstage hassen ja auch flash in allen seinen Ausprägungen. Wir hingegen mögen Printgestaltung im Netz als Stilmittel durchaus: Print, gelesen als gestalterischer Gattungsbegriff, der nicht zwangsläufig etwas mit drucken zu tun haben muß, ist ein abgestecktes Spielfeld, aufgebaut aus sorgfältigen aber konzisen Entscheidungen: Beginnend bei der Formatwahl um den Rahmen abzustecken in dem man sich bewegt, über Typographie, Fotographie und die einzelnen Designentscheidungen im Layout erzielt man im Idealfall ein durchdachtes Produkt, das dem Leser eine Richtung vorgibt: klar & strukturierend bis wild verstörend. issuu hilft dabei Printgestaltung im Netz nahezu haptisch erlebbar zu machen und bringt die Antipoden Dynamik und Statik zusammen auf den Punkt. Stamik? Dynastik? Stadyna? However. Wie oben zu sehen lässt sich issuu auch klasse embedden, individualisieren, taggen, ver-adworden, promoten, googlen etc.

Wir helfen gerne beim strukturieren & implementieren

Technik-Feature – ZOOMIFY Frankfurt

Ok ok, Panoramen sind zugegebenermaßen schon ein etwas äterer Hut. Zoomify ist zwar auch nicht mehr taufrisch, aber die Kombination der beiden Techniken macht zur schnellen Webpräsentation durchaus Sinn: das aus Einzelbildern zusammengebaute Panorama wird ja gewollterweise groß. Richtig groß wenn man beispielsweise 20-40 hochaufgelöste Einzelbilder zusammenlötet. Groß ist natürlich der personifizierte Feind des Internet. Zoomify ist eine elegante Möglichkeit um groß klein zu machen und dabei doch alle Details im Sucher zu behalten. Diese Darstellungstechnik kombiniert mit Trompe-l’œil Motiven oder Suchbildern hat Potenzial:

















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