Classics hinter Glas.

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Nachdem Lewis gestern seinen Stern ziemlich schnell (aber unverschuldet) an einer belgischen Mauer ramponiert hat, werfen wir heute einen verträumten Blick in die Modellvitrine: 300 SL Roadster, Strich Acht Coupé in byzanzgold, S63, W211 T.

Es gibt tausend Argumente und Gründe warum Erwachsene (zu 99% Männer) die eine oder andere Fahrzeugminiatur im Schrank oder auf dem Schreibtisch stehen haben. Angefangen bei der exquisiten Umsetzung, Detailtreue und Finish-Kompetenz wie Sie im Maßstab 1:18 von Herstellern wie CMC, Minichamps, Autoart, Exoto oder Schuco realisiert werden. Vielleicht auch um Größenvergleiche über verschiedene Epochen hinweg anzustellen, die mit den Originalen ungleich schwieriger und erheblich kostspieliger wären. Unter Designaspekten Markengeschichte zu bewerten und zu bewundern, aus fotografischem Interesse oder als sammelwütige Ersatzhandlung. Meist unterschlagen wird bei Vitrinen-Modellen ein Perfektionswahn, den kaum jemand wirklich zugeben mag: Im Alltag genutzte, reale Fahrzeuge, sind bei aller Pflege grundsätzlich ein dem Untergang geweihter Gebrauchsgegenstand. Der Verfall setzt beim ersten einsteigen ein. Alle Putzerei und Pflegerei wird nicht gegen die Hinterlassenschaften futternder Beifahrer, sabbernder Hunde, schlecht verladener Möbelstücke, Eis-essender Kinder, Rollsplit emittierender Vorfahrer und sonstigen äußeren Einflüssen ankommen. Anders die einzig und allein für den Stillstand originalgetreu nachgeahmte Miniatur: die bleibt makellos bei geringstem Aufwand.

Das Auto in seiner sämtlichen Zwecken und damit Verschleißerscheinungen beraubten Manifestation als Totem, als Erinnerung eines Fetisch. Vielleicht ist das die zeitgemäße Einstellung und automobile Zukunft: emsissionsarme, streng zweck- und nutzorientierte Vehikel im Einheitslook zur Lösung von Transportproblemen – Neuwagen nur noch als Modelle für die Vitrine. Maserati probt den Ernstfall schon mal: als erster Automobilhersteller weltweit bietet man individualisierte (!) Fahrzeugmodelle zur Bestellung an. Aber Fans der Italiener können beruhigt sein: noch werden auf besonderen Wunsch auch Fahrzeuge in 1:1 aufgelegt. Mit anderen Worten: Die IAA wirft Ihre Schatten voraus. Dumm nur, wenns wirklich so kommt: dann reichen als Ausstellungsfläche vermutlich 1.000 Quadratmeter

Mehr Miniaturen gibts im August Showroom.

Spa-Francorchamps.

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Nein, wir haben hier nicht den Rücktritt vom Rücktritt vom Rücktritt zu vermelden. In unserem Bildarchiv fanden sich lediglich ein paar manuelle Screenshots vom Ardennen-Rennen 2005 mit denen wir die F1-Fans auf das Rennwochenende einstimmen wollen. Lief übrigens damals nicht sonderlich gut für Michael Schumacher – er schied in Runde 12 nach einem Unfall mit Sato aus. Kimi gewann (damals noch in Diensten von McLaren) vor Fernando Alonso und einem gewissen Jenson Button, der 2005 für BAR fuhr. Sofern das Freitagstraining erste Hinweise für das 2009er Rennen am Sonntag gibt, siehts für McLaren nicht schlecht aus: Lewis Hamilton setzte die neuerlich gute Performance des MP4-24 vor Timo Glock und Kimi Räikkönen in die schnellste Trainingsrunde um. Um die Kurve zu Michael und Ferrari wieder zu kriegen, kommen uns Gerüchte um GP2 Talent und Williams F1 Testfahrer Nico Hülkenberg gerade recht: Angeblich würde Frank Williams darüber nachdenken den jungen Mann nächstes Jahr an Ferrari auszuleihen.

Es folgen zeilenmustergerasterte, old-schoolige Impressionen aus 2005 mit Moiré und Bildstörung inklusive.


Was man hier ganz gut sehen kann ist übrigens nicht der Anfang vom Ende: Formel-1 Reifen bewegen (“wandern”) sich tatsächlich in Kurven so extrem auf der Felge wie hier bei Christian Kliens Red Bull zu sehen ist. Sieht man aber erst im freeze.

Eines der Statements das Rubens Barrichello im Nachhinein am meisten bereut hat war: “Ich bin die 1b bei Ferrari”. Sein teaminternes Battle 2009 steht 1 zu 6 gegen Jenson.

Angeblich will ja auch Jacques Villeneuve 2010 wieder in der F1 dabeisein.

Ob Jean Todd dann neuer FIA-Präsident sein wird?

Die Strecke jedenfalls ist gleich geblieben. RTL mit Christian Danner und Heiko Wasser natürlich auch. Allerdings durften die Kölner die Bilder damals noch selbst drehen, insofern haben wir dann wenigstens medientechnisch einen Hauch Historie im Wochenausklang.

Kaltes Klares Wasser

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Eindeutig ein Tag für Kaltgetränke in Frankfurt. Von den realen 37 Grad Celius am 20. August sind wir zwar fast 10 Grad entfernt, aber die “gefühlte” Temperatur kommt dem HighScore doch ziemlich nahe. Zeit also ausreichend Wasservorräte zu kühlen. Da wir “Oldies” generell ziemlich abturnend finden liegt der Gedanke nahe dass in die Jahre gekommenes Liedgut auch beim abkühlen hilfreich sein könnte. Chicks on Speed (2000), Original von Malaria! (1982)

Fußnote des Unnützen: VIVA ist die Abkürzung für “Video-und Informations-Verwertungsanstalt”. Soso.

37. AvD Oldtimer Grand-Prix, Nürburgring 2009 Teil III .

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Wie versprochen gehts hier zurück zur Rennstrecke mit dem 9. Lauf der MINI John Cooper Works Challenge. Nach dem nebligen Samstag, der sowohl der Rahmenveranstaltung wie auch der Mini Challenge das fahren schwer machte, waren Sicht und Streckenverhältnisse am Sonntag optimal, zumal etwa 65.000 Zuschauer den Markenwettbewerb an der Strecke verfolgten. Weiter geht übrigens an folgenden Terminen (allerdings ohne uns):

04.-06.09.2009 Oschersleben, 18.-20.09.2009 Sachsenring, 01.-03.10.2009 Salzburgring

Ja genau, die Mutter aller Kompaktwagen und Sportskanonen ist grün und kein BMW …..

Frohgemut in der Einführungsrunde ….

… ist kurz nach Anpfiff für die Startnummern 31 und 12 schon alles gelaufen.

Auch wenn ers nicht wahrhaben wollte: die Aufhängung war hin.

Eine Lapalie, im Vergleich zu den kapitalen Verwerfungen denen sich die Mechaniker der 31 zu stellen hatten. Oder haben…

So ists nun mal im Rennsport. Nach der Safetycar-Phase bliesen die einheitlich mit 211 PS motorisierten Hutschachteln dann wirklich zum Angriff.

Hartes anbremsen vor der Ford-Kurve, Nase runter und durch.

Marcel Leipert auf Siegkurs.

+50 kg sind auch für einen Neuzeit-Mini ein beachtliches Handicap.

Jürgen Schmarl fehlerlos bis zur letzten Kurve und deshalb am Ende nur Zweiter.

Rolls raus. Einfacher gesagt als getan mit 45 Kilo huckepack.

Grün: j., klassisch: eindeutig nicht

37. AvD Oldtimer Grand-Prix, Nürburgring 2009 Teil II.

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Klar, Marketingabteilungen und Eventmanager sind nicht zu beneiden: alles das, was in den prosperierenden Zeiten sinnvoll und vernünftig scheint, in denen Planungen und Werbeflächenbuchungen für künftige Veranstaltungen durchgeführt werden, mag nach dramatischen Veränderungen in Geschäftsverlauf, Gesellschafterstruktur und Besitzverhältnissen zum eigentlichen Veranstaltungstag gar nicht mehr so witzig aussehen. So viel Verständnis sei den Kollegen zugebilligt – aber darüber, ob es grundsätzlich eine so gute Idee war dieses Bild möglich zu machen (Porsche am Galgen hinter Stacheldraht) kann man geteilter Meinung sein.

Hier also unser zweiter Teil vom Nürburgring, diesmal schlendern wir durch Boxengasse und Fahrerlager.

37. AvD Oldtimer Grand-Prix, Nürburgring 2009 Teil I.

Gummi_curb

911 SC, Corvette, 917, M1 Procar, Kremer Porsche, Sauber C9 – in Museen, bei Rallyes, Gleichmäßigkeitsprüfungen oder als Dekoration aktueller Rennsportveranstaltungen kann man die Pensionäre des GT-Sport durchaus häufiger und ohne größere Verrenkungen sehen. Aber wirklich erleben kann man die Rennsportikonen nur beim Oldtimer Grand-Prix auf der Strecke, wenn im ambitionierten, manchmal sogar beinharten Kampf um Plätze der Staub aus den Zylindern gebrannt wird. Nürburgring 2009, 37. Veranstaltung.

Background: http://www.avd.de/ogpracing

Wir fangen unseren Rundgang direkt mit Renneindrücken à la 70er an.

Aufnahmen vom Orwell Supersportscup, aus Boxengasse und Fahrerlager sowie vom 9. Saisonlauf des Mini Cups folgen in kommenden Teilen.

Viel Spaß.

Die Südstaaten-Corvette hatte nicht immer die Nase vorn …

… auch wenn es hier so aussehen mag.

Infernalischer Sound aus – na klar – Frankfurt. Später leider ausgeschieden, glücklicherweise ohne Feindkontakt.

Porsche schenkt sich nichts, damals, wie heute, und natürlich auch wenn damals heute unterwegs ist.

Der einzige Ferrari im Feld – auch zeitmäßig auf unergründlichem Solo-Kurs.

…. der einzige Rechtslenker im Feld …

Pure, white, Pro.